Freitag, 30. Juni 2006

....

Der Reiher auf dem Eise steht,

Ahnt er, wohin die Reise geht?

...

Im Sommer war der Weiher blau.


robert gernhardt ist heute gestorben. das ist echt schade.....

Montag, 26. Juni 2006

wegen dienstreise



bleibt hier bis zum wochenende geschlossen.

ps.... fast hätte ich es vergessen: danke fürs daumendrücken. der daumen des docvaters zeigt nach oben :-))

Sonntag, 25. Juni 2006

seitdem irgendein depp....

den flüchtigen und jägerfoppenden braunbär "bruno" getauft hat, schmolle ich, denn mein bruno war vorher da. meine brunogeschichte muss warten, bis dieses sommerlochthema wieder aus der presse verschwindet.
lieber bärenbruno: ich drücke dir ganz fest die daumen für ein glückliches jägerfoppendes und langes leben, irgendwo ausserhalb deutschlands und ösilands......brumm

Samstag, 24. Juni 2006

TOR............

huch.............

ps1 huch............ noch eins davon........... was ist denn mit
denen los?????
ps2 egal.............ich geh jetzt trotzdem an die nidda.... ich halte
das geplärre grad nicht mehr aus. plärrt und
johlt ohne mich. ich stell mich dann später im
autokorso hinten an.
ps3 ahhhh..........heute endlich ist aufgrund von unwetterwarnung die mainarena mal gesperrt. juhuuuuuuuuu.... schlafen.... ruhe........business as usual.... seufz

Freitag, 23. Juni 2006

ich liege im bett....

gerade. viel zu spät. wie üblich. meine freundin majon ruft an. sie macht schmuck und ich hoffe, der rubel rollt am wochenende auf dem kunsthandwerkermart. sehr merkwürdig. ich habe in dem wort „kunsthandwerkermarkt“ einen buchstaben vergessen. das fällt mir in den letzten zwei dritteln des wortes optisch auf. dabei fehlt das t im ersten drittel. die nächsten tage werden anstrengend. morgen und übermorgen seminar. von Montag bis donnerstag auch. dies hat für frl.hund zumindest den vorteil, in einen ruhigeren stadteil umzuziehen. mein docvater gibt kein lebenszeichen. dickes dickes: öööööööööörks. mir geht es immer gleich. vor dem seminar zieht sich mir alles zusammen. ich bocke. nach dem seminar bin ich froh, weil ich heimse glückliche teilnehmer ein. trotzdem. ich hätte es gern einfacher. eigentlich hätte ich es gerne so, wie meine freundin humba...... sie nennt es so: ein grosses grundstück in spanien. ein grosses haus. das grundstück ist so gross, dass es einen gärtner benötigt und natürlich ist es ummauert. damit die vielen windhunde frei umher laufen können. es gibt einen pool mit angeschrägtem einstieg. ach ja.... der mann, dem das alles gehört, ist nett und intelligent.... feix.... frau humba darf das sagen, so wie ich auch. denn wir beide waren nie hauptberufliche gattinnen und verabscheuen diese spezies zutiefst. dies ist vermutlich neid. denn wir sind töchter des bildungsbürgertums und haben immer versucht beides zu sein: unabhängig und charmant. heute sehen wir, dass charme alleine völlig ausgereicht hätte. nun gut, in unserem alter wären wir kurz vor der auswechslung.... aber dafür gäbe es eine echte ablösesumme. die haben wir nicht. wir werden arbeitslos – also nicht wir, das sage ich nur aus loyalität. ein freiberufler kann zwar verhungern, aber nicht arbeitslos werden. egal. so träumen wir vor uns hin. aber unser lächeln ist nicht mehr das herzerfrischende von 22jährigen. nicht das lächeln, das noch beschützerinstinkte weckt. nicht das lächeln, was noch eine späte vaterschaft verspricht und den genuss derselben. wir sind ja gebildet und schlau und selbsterhaltend. wir zahlen unser leben selbst. und im alter müssen uns die kinder der gattinnen ernähren. dies ist bitter was die abfindung und die rente angeht. aber wir sind frei.

Donnerstag, 22. Juni 2006

müüüüüüüüüüüüüde.....

lasst mich bitte bitte bitte schlafen und feiert in einem ruhigeren stadteil weiter... bitte bitte....
ich find eure fröhlichkeit wirklich knuffig


ps zum achtelfinale..... tut mir leid, dass ihr nach hause fahren müsst. auch wenn ich den portugiesen die daumen drückte .... aber ihr wart echt schnuffig hier im maindörfli

Mittwoch, 21. Juni 2006

270

reisebusse voller gut gelaunter oranjes erwartet das maindörfli heute. sehr hübsch. dazu nochmal ein paar tausend pkws.... ebenso gefüllt. der prinz und seine prinzessin sind da. bereits heute morgen um 10 fängt die oranje-party in der wesler werft an.
das spiel allerdings ist erst heute abend um 9.
270 !!!! busse!!!! ich hau ab.

1. ps: in holland muss es heute idyllisch ruhig sein. sind ja alle hier.
2. ps: aber lustig sind die, das muss man ihnen lassen. karneval ist ein dreck gegen diese herrlichen verkleidungen.
3. ps: ob ich mein hellblaues t-shirt wieder ausziehe ? war zufall, aber ich wollte ja eh zu argentinien halten. immerhin haben sie drei klimazonen, die spanische sprache und den tango
4. ps: die holländischen schlager (viva colonia auf holländisch....örks) halte ich jedenfalls nicht aus.

5. ps: frankfurt zu gast bei freunden


6. ps: es hört nicht auf. ich bin eine stunde nach spielende nach hause gekommen.... glücklicherweise zu fuss. bloggen ist sinnlos... ich müsste podcasten..... die brücke, die innenstadt, alles gesprerrt. vor meiner tür noch immer orange... mann haben die ein durchhaltevermögen.... trommeln, singen, tröten, tanzen auf der brücke. hund wie üblich unterm bett. es wird langsam zur qual (folter ist ein wort, was hier nicht hingehört)..... krankenwagen zum abransport des alkohlmissbrauchs kommen nicht durch.... was hier keiner weiss ist, dass in 600m entfernung die polizei mit schlagstöcken steht... hier wird munter gefeiert. schön und leider.... grmpf.... ich sollte langsam der fifa eine rechnung stellen. so kann ich nicht arbeiten.....

Dienstag, 20. Juni 2006

ich bin wirklich kein kostverächter.....

aber wenn ich etwas hasse, dann ist es bier in massen von massen getrunken. heute nervt’s. und ja, ich freue mich natürlich, dass wir gewonnen haben. und ja, ich verstehe natürlich, dass man da feiern will. und ja, ich bin selbst schuld, denn ich hätte fünf minuten vorher das haus verlassen sollen. direkt zum spielende hier mit dem auto rausfahren zu wollen war natürlich eine saublöde idee. leider war ich über dem spiel eingeschlafen. nochmal sorry an alle patrioten. ich war halt schon immer ein nestbeschmutzer. dafür habe ich zur strafe fast eine stunde zu fuss versucht, dem chaos mit dem hund zu entkommen. sehr lustig, denn die tausende von leuten waren überall. und 30% von ihnen waren saubesoffen. und nein, so langsam mag ich keine fussballtröten mehr hören, keine aufgeblasenen krachmacher und keine plastikhände zum klappern. kopflos sind wir an den main gestolpert. blöde idee. dann wieder zum auto... noch blöder. dort haben sich die oranjes mit einem überdimensionierten wohnmobil im kreisel niedergelassen, ihre anlage rausgeholt und überdröhnen den sowieso schon unerträglichen lärm mit heimatliedern. örks. also in den nahegelegenen park. dort allerdings trennen sanitäter gerade deutsche und englische fans, zwei engländer bluten ordentlich, ein deutscher hat ein filmreifes veillchen. auf den wiesen schlafen andere ihren rausch aus. fräulein hund nur noch mit eingeklapptem schwanz und angelegten ohren unterwegs. irgendwann landen wir wieder beim auto und ich kämpfe mich rücksichtslos durch die massen. ich muss raus hier. wieder verrechnet, denn die innenstadt ist mit autokorso verstopft. mir reichts. nach einer dreiviertel stunde sind wir endlich an der nidda gelandet. ruhe, sonne, heuduft und fräulein möchtegernwindhund findet fuxlosung. sehr hübsch. ihr tag ist gerettet, meiner endgültig versaut. nun sind wir zurück. die engländer spielen bereits und die polizei skandiert erneut alle fünf minuten ihre lieblingsdurchsage „dear friends, please don’t jump into the river“..... da ich kein ohropax im haus habe, gehe ich jetzt falafel essen. fleisch finde ich bei der hitze abartig.

ich habe melvin gezwungen.....(15)

den maybach für heute gegen einen wüstentauglichen jeep einzutauschen. er hat geknurrt aber gehorcht. geht doch. und ganz früh in der früh sind wir mit sack und pack losgefahren. der gute melvin hat vierzig flaschen wasser in den jeep gehievt. „ich bin doch kein kamel“ habe ich ihn angeraunzt und er erklärte mir stotternd, er habe gedacht, ich wolle mich vielleicht tagsüber frisch machen und prompt wedelte er mit einem schwarzen plastiksack samt schlauch, den er als solardusche bezeichnete. find ich ja eigentlich süss. also haben wir erst mal die hochebene von aleppo angesteuert, dort leben tatsächlich echte goldhamster, bruno, wusstest du das? wir haben dort oben gepicknickt und leider keinen goldhamster gesehen, klar, sind ja nachtaktiv..... hätten wir uns auch gleich denken können. dafür habe ich eine geschlagene stunde in die wüste geblickt. und stell dir vor, ich habe dabei an gar nichts gedacht. nicht mal an dich. ich geniesse die ruhe und merke, wie sehr mir lattakia und dieser ganze mossadmist zugesetzt haben. melvin summte ein syrisches wiegenlied. auf der diplomatenschule kann er das ja nicht gelernt haben. ich habe ihn aber nicht gefragt, denn ich war grad so schön ruhig mit der wüste vor und in mir. in all dem sand und geröll habe ich dann gleich den halben eimer asche ausgekippt. ja, ich weiss, das war nicht so zärtlich wie etwa auf dem schiff und nicht so dezent wie das löffelchen für marfaldas geerbte pillendose. soll doch ein guter teil von dir hier in der wüste schmoren, in dem land, in dem sie – wer auch immer – dich fast erwischt hätten. naja... nicht sehr fair, ich weiss, aber strafe muss sein. den rest deiner asche habe ich – da ich ja sowieso am kippen war – umgefüllt in einen ledernen trinkbeutel zum umhängen. du bist doch leichter nun. den beutel habe ich melvin abgeschwatzt und der hatte ihn von einem libanesischen ziegenhirten, dessen tochter er mal das leben gerettet hat. mit drei flaschen wasser weniger im gepäck sind wir dann weitergefahren in die region al-hasaka. melvin ist wirklich ein treuer, er schimpft und findet es unmöglich von mir, dass ich dorthin will. illegale kurden sollen dort zu hauf leben und überhaupt sei die ganze gegend nicht wirklich etwas für touristen. aber ich bin keine touristin sondern eine reisende. nun ist es spät in der nacht und wir stehen tatsächlich am tigris. er blinkt silbern im mondlicht und morgen früh werde ich im tigris baden, nicht in melvins mineralwasser. und dann werde ich ihn darüber informieren, dass ich gedenke alleine rüber in die türkei weiterzureisen. für die witwe des geheimnisvollen italieners mit agentenvergangenheit im nahen osten wäre eine standesgemässe ausreise eigentlich die überquerung des tigris und die illegale einreise in die türkei. allerdings würde mein ganzes gepäck nass.... denn durchlaufen kann man ihn nicht. melvin ist endlich eingeschlafen. ich gehe mal das wasser des tigris testen....

und überhaupt....

Hunde, sind unsere Verbindung zum Paradies. Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langweile war - sondern Frieden. (Milan Kundera)

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