Samstag, 15. April 2006

und....

merkwürdig, dass plötzlich blairs berater eine klimakatastrophe voraussagen, wo wir das doch schon vor mehr als zwanzig jahren in der schule im erdkundeunterricht gelernt haben. ach ja... ich vergasss.... damals waren es die linken socken, die die kinder unnötig indoktrinierten. heut sind es marketingspezialisten im dienste der politmafia..... nö klar. das ist natürlich was anderes. damals propaganda.... heute wahrheit. na denn prost und fröhliche eier.

immer....

wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo undsoweiterundsoweiter..... das war der lieblingsspruch zweier frauen meiner family. und dann sitze ich so da und lausche meinem tsunami und plötzlich entdecke ich, dass die kerze mir gegenüber einen lichtstrahl zu mir sendet. nö klar. das muss an meinen linsen (natürlicher art) liegen, dass ich das so sehe. und dann stell ich mich ans fenster, weil ich contraphobisch esomüllgedanken entfliehen will und sehe............ den vollmond.
immer wieder geil

Freitag, 14. April 2006

frage....

wenn jemand sagt, er sei immer das arschloch. ob dann wohl was dran ist????? fragen über fragen....
meine lippen sind versiegelt, meine finger gelähmt, mein kopf in agonie. mir fällt nix ein und was mir einfällt ist nix für hier. meine seele scheint eine wetterkatatrophe, die zwischen saharastille und tsunamigetöse hin- und her pendelt und ihre -mitte- wie mein früherer kollege zu sagen pflegte, nicht zu finden scheint. zwischen langmut und vendetta gibt es kaum eine pause, zwischen provinz und italienischer auswanderung läge eigentlich maindörfli.... aber wie gesagt..... ich kenne keine entspannte wetterlage. schon so lange nicht mehr. nie habe ich es gelernt, mich abzufinden. niemals. die nicht vorhandenen kinder haben mich zwei ehen gekostet und eine menge rastlosigkeit und freude gebracht. nur in sekundenbruchteilen habe ich mit mir und der welt meinen frieden gemacht. dann klirrten die sekunden wie brechendes dünnes glas und ich stürmte wieder los. so langsam gebe ich die hoffnung auf, meinen frieden vor dem friedhof zu machen. aber zum friedhof komm ich ja nicht, das habe ich ja bereit vor längerer zeit hier testamentarisch festgelegt. die "guten" frauen in meinem alter, haben längst weisheit erlangt, ihren frieden gemacht und einen klugen umgang mit unerfülltem erlangt. meine cousine, die vier - oder fünf - jahre jünger ist, hätte gern mit ihrem mann ein zweites kind gehabt. er wollte nicht. also sieht sie das ein und ist klug genug, nicht unnütz gegen wände zu laufen. so klug werde ich wohl niemals werden. und.... nein, ich will kein kind mehr. nein ich bin nicht schwanger. es war nur eine metapher für klugheit und wände. thats all.

Dienstag, 11. April 2006

ich bin im deutsch-camp....

seit drei tagen. dramentheorien, faust und galotti haben wir durch. macht spass, nur im hinterkopf bohrt die docarbeit zu der ich wieder nicht komme, denn erst mal muss felix durchs abi. bald aber ist der herr vater dran mit lernen, dann werde ich mich zurückziehen und in die tasten hauen, denn in mathe war ich eh nie gut. mich wunderts bis heute, wie ich all die statistik niederer und höherer ordnung im studium und diplomarbeit geschafft habe. aber es war wie es immer ist: was sein muss, das schafft man auch. kurz vor dem nervenzusammenbruch - weil ich mal wieder nur für andere arbeite, weil die gattin sich mit der abiturfeier immer noch zickig anstellt und der herr des hauses sich inmitten eines weiblichen hin-und-her-gewitters vorsichtshalber duckt - kam dann ein grandioser wirklich grandioser blumenstrauss. nun hängen mir tulpen, rosen und sonstige pflanzen zwischen den zähnen und ich kann nicht mehr beissen. ööörks.

Freitag, 7. April 2006

hach....

lästig, dass man diese guten huch-tage gegen lästige hach-tage eintauschen muss. nun blut. fräulein hasenjäger hat sich gestern von mir eine stunde jagen lassen und schoss mit geklauter ball-beute quer durch die buga. sehr lustig. dann kletterte mein mistvieh doch tatsächlich noch eine große eiche hinauf. ja genau. mein hund erklettert bäume. bis auf über 2meter hat sie es geschafft und hing mit den krallen fest in der eiche. vermutlich war sie auf eichhörnchen-jagd. örks. so. ich sattle die hühner, das dr.ding wartet auf eintütung und felix geht mit ins abiturs-vorbereitungs-camp. mal schaun, ob wir ihn in deutsch auf ne gute note heben. hopefully.

Mittwoch, 5. April 2006

huch....

immer, wenn ich gerade hadere und tobe und pffffffffffff mache und wände einlaufe und tief in den hochwässrigen main blicke.... dann tun sich wundertüten auf. heute ist wieder ein hübscher tag voller wundertüten. die sonne lacht mir den ganzen tag ins gesicht. die family speist mitten am tag in der kleinmarkthalle, frau safran bringt mich zum lachen, frau lizz quietscht vergnügt über den tod des roten teufels, der qualitätsmanager der quartierssozis träufelt nettes zwischen die zeilen, ich merke, dass ich in bielefeld zwei wirkliche freunde gefunden habe, paule läd zum spätabendlichen plausch und nach jahren sehe ich endlich den stummen barkeeper mal wieder. die luft ist lau und von gegenüber leuchtet mir ein licht, ich erhalte eine nette einladung ans meer, um die diss zuende zu schreiben, meine damaligen kollegen wollen nudeln, vino und gemeinsam lachen wie früher, ein paar heiratseinträge trudeln ein und ich entdecke tatsächlich einen laternenpfahl an dem die übliche zettelsuche hängt, allerdings nach einem verlorenen gegangenen plüschhasen. das leben ist schön. auch wenn ich nach wie vor keine ahnung habe, wie es weiter verlaufen wird. macht aber nix. alles was jetzt noch fehlt, wäre ein ticket für die arena in cordoba. na das kommt auch noch.

Dienstag, 4. April 2006

2. mantra

das zitat allerdings habe ich von eskorte fragile geklaut....

weitergehen allerdings ist immer gut. wenn man stehen bleibt, trampelt man nur ein loch in den boden und irgendwann verschwindet man da drin :-)

1. mantra.........(und mantras bedürfen keiner kommata)

hör auf gegen wände zu laufen
hör auf gegen wände zu laufen
hör auf gegen wände zu laufen
hör auf gegen wände zu laufen
hör auf gegen wände zu laufen
hör auf gegen wände zu laufen
hör auf gegen wände zu laufen
hör auf gegen wände zu laufen
hör auf gegen wände zu laufen
hör auf gegen wände zu laufen

Freitag, 31. März 2006

der schreck fährt mir in die glieder....

als mir plötzlich die erinnerung durch den kopf schiesst, einen buchbeitrag zugesagt zu haben. himmel.... sollte der nicht im frühjahr fertig sein???? mir bricht der angstschweiss aus und ich durchforste die emails seit dezember.... werde fündig..... ahhhh... entspannung. dreissigster juni ist abgabe. pffffff das schaff ich locker - falls ich's nicht wieder zwei monate vergesse. örks

Donnerstag, 30. März 2006

kontinuität und sesshaftigkeit...

waren noch nie meine stärken. das macht mich manchmal jetzt stark. während ich so durch mein bisheriges leben pendelte, waren meine alters- und schulgenossen plötzlich ruhig und vernünftig geworden. sie hatten häuser gebaut oder gekauft, sie hatten kinder gezeugt und karrieren begonnen und gemacht. ich dümpelte von nord nach süd, von süd nach nord, dann wieder nach süd.... fröhnte meiner eigensinnigkeit und verweigerte chefs über mir. nun so ganz langsam, scheint das manchmal sinnvoll zu werden. selbständig zu sein heisst u.a., einen permanenten angstpegel zu ertragen. mal gehts bergauf, mal talfahrt. aber mir droht kein vierharzer käse. manchmal bei kunden, finde ich alte (also so die vierziger wie ich) mitarbeiter nicht wieder. sie wurden den numbers geopfert. manchmal treffe ich die karrieristen wie safran, mit der ich nun mittags oft laufe. superposition in superagentur mit supergehalt. nur leider mit vierzig bereits zu teuer und nun höre ich beim täglichen hundeflitz die stories vom arbeitsamt. sie haben alle brav in versicherungen und rentenkassen eingezahlt. es wird ihnen am ende so wenig nützen wie mir. die große karriere wars nicht bei mir, aber immerhin ernähre ich mich seit 15 jahren selbst. kein staat kein ehemann kommt für mich auf. dafür brauch ich mir auch nicht erklären zu lassen, wie man was macht, wofür man geld ausgeben kann und wofür nicht und blablabla. der herr redakteur ist mit seinen 48 jahren zum alten eisen abgeschoben worden. derweil turnt ein 28jähriger auf seinem job und erzählt der mama zu haus vom leistungsprinzip. er wird sich wundern, wenn er 45 ist. also hat er noch ein paar jahre illusion und darf sich über die alten und die sozialbetrüger aufgeilen. nein. lieber tingle ich noch die nächsten jahre umher und keiner kann mich rauswerfen. das schöne ist, es will auch keiner. denn man bucht mich und immer wieder und immer wieder. denn ich bin kein headcount. ich bin der notwendige aufwand, den man sich gönnt, während einem im betrieb die brocken um die ohren fliegen. nö echt, manchmal liebe ich meine ökologische niesche.

eine dame in vorfreude, parfümiert sich.....

so hat es auch fräulein möchtegernwindhund gehandhabt, wohlwissend, dass ich sie heute wieder abhole und hat sich ausgiebig mit eau de füx einparfümiert..... grosse freude.... nichtsdestotroz habe ich sie erst mal mit babyöltüchern abgerieben. was für einen versch....enen babypoo gut ist, hilft auch gegen einen fuxkackegesalbten hund. es säubert und bindet den schlimmsten geruch. dasselbe leistet auch tomatenmark (den geruch binden).... aber dann schmiert das zeug überall in der wohnung rum und da nehm ich dann doch lieber öltücher. egal. strahlend kehre ich heim, denn glückliche teilnehmer haben versichert, noch nie so ein gutes seminar gehabt zu haben. seufz. das war dann mein öl....... und morgen gehts gleich weiter im takt. egal. und dann verschwinde ich nach bifi und werde das dr.ding weiter in die tasten kloppen und versuchen, vorher noch entscheidungen zu treffen, und majon zu treffen und die rechnungstellung zu treffen und überhaupt ganz grundsätzlich mehr ins schwarze als daneben zu treffen. yep.
ps. superwomankostüme sind doch was feines. kein wunder, dass superman erst im supermankostüm zu superman wurde. da gehts den menschen wie den leuten. und bei superwoman fällt mir ein, dass endlich mal wieder die sache mit rose, der kröte, weitergetrieben werden muss.

und überhaupt....

Hunde, sind unsere Verbindung zum Paradies. Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langweile war - sondern Frieden. (Milan Kundera)

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